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Ich bin dann mal weg | Gib Depression keine Chance

Allgemein – Wie kann man auf Stress reagieren?

Video zum Thema siehe unten

Welche Reaktionsmöglichkeiten hat man eigentlich auf eine Stresssituation? Grundsätzlich Angriff, Flucht oder Erstarrung. Die Hormone Cortisol, Adrenalin und Noradrenalin, die bei Stress ausgeschüttet werden, helfen eigentlich dabei, reagieren zu können. Der Körper ist auf Höchstleistung eingestellt, um seine ganze Energie auf Angriff oder Flucht konzentrieren zu können. Die Natur hat allerdings nicht bedacht, dass es chronischen Stress geben könnte, in dem der Körper dann ständig angriffs- und fluchtbereit gehalten wird, obwohl dies gar nicht nötig oder angebracht wäre. Nun gerät nicht nur jeder durch verschiedene Auslöser und mit unterschiedlicher Intensität in Stress, sondern jeder geht mit dem Stress auch anders um. Die Lösung heißt Resilienz. Widerstandsfähigkeit. Das Wichtigste ist, dass man auf seine Bedürfnisse achtet, um widerstandsfähig zu sein. Nach der Maslowschen Bedürfnispyramide sind die Grundbedürfnisse nach Nahrung und Sicherheit soziale Kontakte, Individualbedürfnisse und Selbstverwirklichung.

Maslowsche Bedürfnispyramide

Wie gehe ich mit Stress um?

Ich ganz persönlich habe meine Umgangsweise mit Stress über viele Jahre hinweg herausfinden müssen und dürfen. Kurzfristige Strategien, um den Stress durch Vollzeitarbeit, Alleinerziehendsein, Verlassenwerden, Zeitmangel und Erschöpfung zu bewältigen, waren bei mir Umzüge, neue Jobs, neue Beziehungen. Nach dem 33. Umzug und der 33. Trennung habe ich die Reißleine gezogen. Ich hatte die Schnauze gestrichen voll vom ach so guten normalen Leben. Ich merkte, dass ich so mein ganzes Leben nicht glücklich werden würde. Meine Seele und mein Körper schrien seit Ewigkeiten um Hilfe. Und ich erhörte beide endlich. Hörte endlich zu. Und war absolut erstaunt, was sie sagten. Mein Geist und ich sahen uns an, nickten uns zu und beschlossen, dass wir nun gemeinsame Sache mit Körper und Seele machen würden. Wonach hatte die beiden geschrien? Nach Sonne, Palmen, Strand, Meer, Flüssen, Seen, Bergen, Wandern, netten Menschen, neuen Kontakten, Reisen, Sprachen lernen, Leben im Auto. Und das gaben wir ihnen nun. Und so wurden mein Geist, Körper, Seele und ich zu einer Einheit. Und dadurch stark. Und deshalb ging es mir in den drei Wochen Lockdown während der Quarantäne erstmal schlecht. Weil ich all meine Bedürfnisse missachtet hatte. Ich hatte aufgehört, zu wandern, die Natur zu entdecken, mich mit netten Menschen zu umgeben, zu reisen und im Auto zu leben. Natürlich darf ich mich nicht über die Kontaktsperre hinweg setzen. Aber niemand kann mir verbieten, im Auto zu leben und an meinem Wanderführer zu arbeiten. Ich halte mich von Menschen fern. Ich trage jetzt eine Maske. Und ich werde auch meinen Vater nicht mehr in Gefahr bringen. Ich komme zum Duschen und Wäsche waschen nur zu meinem Vater in die Wohnung, wenn er gerade spazieren geht. So setze ich ihn keinem Infektionsrisiko aus. Morgen ist Montag. Morgen hole ich den Leihwagen ab. Morgen beginnt der Rest der Quarantäne. Ich starte nochmal neu. Und achte auf mich.

Mein Video zum Thema:

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