Herausforderungen im Vanlife Alltag | Am Main | Leben im SUV | Anfang Dezember 2020

Das Video:

Normalerweise stehe ich morgens um 8:00 Uhr auf. Dann fahre ich zu einem See oder Fluss, um zu baden. An manchen Tagen dusche oder bade ich aber in einer Tankstelle oder in einem Schwimmbad. Während des Lockdowns haben die Schwimmbäder aber geschlossen. Und die Tankstellen mit Dusche sind oft sehr weit von mir entfernt.

Im Dezember 2019 habe ich täglich in einer anderen Therme gebadet. Manchmal habe ich auch noch eine Massage gebucht. Tagsüber habe ich sieben Stunden geschlafen, jeden Tag an einem anderen Ort. Bevor ich zurück nach München fuhr, wo ich Nachtschicht an der Rezeption arbeitete, war ich immer noch zum Christkindlmarkt gegangen. Es war der bisher schönste Monat meines neuen Lebens im Auto.

Ich bin im Norden von Bayern. Im Fichtelgebirge. Hier hat es geschneit. Es ist sehr kalt – minus 5 Grad. Daher war der See mit Eis bedeckt. Ich musste einen Platz zum Schwimmen finden. Schließlich fand ich einen Ort, an dem der See nicht gefroren war. Dort habe ich gebadet. Als ich im See schwamm, sah mich eine Ente und erkannte mich. Sie hielt mich für eine sehr seltsame Ente: Ich bin riesig, ich habe keine Flügel, ich bin nicht so elegant wie eine Ente. Sie fand heraus, dass ich eine Fremde war. Aber sie hatte keine Angst vor mir. Wenn ich fliegen könnte, würde ich über den See fliegen. Dann würde ich den Fluss hinunter fliegen, um zu sehen, welchen Ort ich fotografieren könnte.

Gestern habe ich eine neue Freundin zum ersten Mal getroffen. Wir waren spazieren. Wir sind auf einen Berg gegangen, wo wir eine tolle Aussicht hatten. Oben gab es eine Hütte, in der warme Getränke und Essen verkauft wurden. Wir haben uns einen Glühwein gekauft, uns auf eine Bank gesetzt, und ihn gemütlich getrunken. Danach durfte ich bei ihr im Gästebad duschen. Sie näht Masken, und ich habe ihr einige mit Weihnachtsmuster abgekauft. Sie sind sehr schön. Heute Morgen sind wir auch zusammen spazieren gegangen. Wir waren in Coburg an der Burg spazieren. Der Innenhof der Burg ist für Besucher geöffnet. Von dort hat man eine tolle Aussicht über Coburg. Man kann auch einen See in der Nähe sehen. Heute ist es sonnig, und die Aussicht war wirklich spitze.

Eigentlich habe ich ein wundervolles Leben. Ich habe die Freiheit, hin zu fahren, wohin ich möchte. Ich kann jeden Tag woanders sein. Ich kann zwischen den Unterrichtsstunden wandern, wo ich möchte. Aber auch meinem wunderbaren Leben sind Grenzen gesetzt. Ich habe nicht immer unbegrenzt Strom. Im Winter kann ich mit der Solarzelle keinen Strom produzieren. Die einzige Möglichkeit, Strom zu produzieren, ist, indem ich herumfahre. Die Lichtmaschine des Autos lädt über den 12-Volt-Zigarettenanzünder meine zweite Batterie auf. außerdem habe auch ich nicht unbeschränkt Zeit. Ich unterrichte zwar nur 3 Stunden pro Tag, aber ich brauche auch viel Zeit, um mein Online Magazin zu erstellen, die Blogartikel zu schreiben, die Videos zu editieren, und die zweisprachigen Geschichten zu erfinden, zu übersetzen und das Layout zu machen.

Meine Arbeit macht mir großen Spaß. Und damit meine ich alle meine Arbeiten. Denn einerseits bin ich Fremdsprachenkorrespondentin und unterrichte Fremdsprachen: Deutsch für alle Niveaus, Englisch, Französisch und Spanisch für Anfänger. Ich selbst lerne auch Italienisch und Russisch mit meinen Lernpartnern. Mit meinen Lernpartnern, die Muttersprachler sind, korrigiere ich meine zweisprachigen Geschichten, die ich erfinde, wir nehmen Audios auf und machen Videos und eBooks daraus. Außerdem habe ich meinen Wanderführer Wirte am Wasser. Darin sammle ich Fotos, Links und Infos zu wunderschönen Gebieten, in denen ich mich aufhalte und alles entdecke. Dies mache ich auch schon seit einem Jahr. Jeden Monat gibt es eine neue Online Ausgabe. Manche Gebiete kann ich innerhalb eines Monats entdecken. Andere Gebiete sind so groß, dass ich sie auf mehrere Monate verteile, wie zum Beispiel der Bodensee, Teneriffa und jetzt der Main.

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