Fazit nach 1 Jahr Vanlife: 22 Herausforderungen und Lösungen VLOG#0028 #LebenImAuto

Fazit nach 1 Jahr Vanlife: 22 Herausforderungen und Lösungen VLOG#0028 #LebenImAuto

1 Liebe

Liebe allein reicht nicht aus, um eine stabile Beziehung zu führen. Es müssen auch beide einen ähnlichen Weg gehen wollen. Mein Mann hat keinen Spaß beim Vanlife, er hat es ausprobiert. Nun gehen wir wieder getrennte Wege. 

2 Freundschaft

Nicht alle Freundschaften halten ewig. Aber die guten bleiben. Egal, ob man sich einmal ein paar Monate nicht sieht. Immerhin gibt es Telefon, WhatsApp und Skype. Freunde findet man überall. Man muss nur richtig hingucken.

3 Familie

Familie gibt Sicherheit und Geborgenheit. Die Liebe zur Familie ist grenzenlos. Auch wenn man Tausende von Kilometern voneinander entfernt ist, findet man beim Wiedersehen innerhalb von wenigen Momenten sofort wieder die alte Vertrautheit zueinander. Die wenige Zeit miteinander verbringt man dann umso hochwertiger.

4 Zeit

Wenn Pendeln und Haushalt wegfallen, bleibt unheimlich viel Zeit mehr übrig. Die kann man nutzen, um neue Orte zu entdecken, neue Freunde zu finden oder neue Sprachen zu lernen. Oder sie einfach nutzlos verplempern und lauter Unsinn machen, den man genießen kann.

5 Einkommen

Am einfachsten ist ein Job als Festangestellter. Aber die Fühler auszustrecken und sich ein zweites Standbein aufbauen ist nie verkehrt. Oder das Hobby zum Beruf machen.

6 Bett

Ich habe mich Schritt für Schritt verbessert. Vom Brett mit Luftmatratze im Fabia auf umgeklappten Sitzen über das Dachzelt auf dem Fabia bis zum SUV mit doppeltem Schlafzimmer, davon das zweite unten im Auto für schlechtes Wetter.

7 Essen

Aus mehreren Gründen mehrmals täglich ins Restaurant zu gehen, ist nicht nur eine Kostenfrage. Als ich lernte, alles zu genießen, mich mit allem um mich herum verbunden zu fühlen, tiefe Dankbarkeit zu empfinden, brauchte ich nicht mehr so viel essen. Ich fand zu meinem Idealgewicht zurück.

8 WC

Schritt für Schritt überwand ich meinen Ekel vor öffentlichen WCs. Ich lernte, Feuchttücher zum Säubern der Klobrille zu verwenden, Feuchttücher statt oft fehlendem Klopapier dabei zu haben und Feuchttücher als Geruchsschutz vor Nase und Mund zu halten. Der Ekel verschwand. Außerdem schaffte ich mir zum Notfall-Pinkeln bei fehlendem WC in der Nähe und fehlendem Sichtschutz in Form eines Waldes einen Eimer an.

9 Hygiene

Noch nie zuvor in meinem Leben konnte ich das tägliche Baden und Duschen so sehr genießen wie jetzt im Vanlife. Ich nutze das Meer, Seen, Bäche, Kneippbecken und freistehende Badewannen genauso wie Duschen im Fitnessstudio und in Schwimmbädern.

10 Schatten

Wer ein Haus hat, braucht sich keine Gedanken um Schatten machen. Wenn du im Auto lebst, schon. Ich fand Wälder, Parks und große, schattenwerfende Gebäude sowie Cafés am Strand mit Sonnenschirmen und einer angenehmen Brise vom Meer her.

11 Handyvertrag

Deutsche Handyverträge sind viel zu teuer und bieten viel zu wenig mobile Daten im Ausland. Zum Glück fand ich durch Herman Unterwegs den Vertrag von Free in Frankreich. 100 GB in Frankreich. 25 GB im Ausland, zum Beispiel Deutschland. Unbeschränkt gratis Anrufe in der EU. Für nur 19,99 EUR im Monat.

12 Strom

Lange war ich auf Cafés mit Steckdosen angewiesen, wenn ich am Laptop arbeiten wollte. Dann kaufte ich einen Inverter und konnte bei laufendem Motor am Laptop arbeiten. Dann kaufte ich einen zweiten Laptop, den ich beim Fahren über den Inverter laden und im Stehen mehrere Stunden nutzen konnte. Und jetzt habe ich noch die Goal Zero, die ich alle paar Tage lade und dann genug Strom für den PC habe.

13 Post

Meine Post kommt entweder bei meiner Meldeadresse an, und eine Freundin schickt sie an meinen Vater weiter. Oder sie kommt direkt bei meinem Vater an. Der scannt mir die Briefe ein und mailt sie mir. Pakete lasse ich zu ihm, zu Freunden oder zu einem Campingplatz liefern.

14 Platz

Im Fabia ging mir der Platz aus. Ich hatte je zwei Kisten übereinander gestapelt. Und null Ladesicherung. Jetzt im Kodiaq habe ich nach mehrfachem Ummodeln nur noch 6 Taschen Kleidung mit 2 Expandern auf der Matratze befestigt, und ein paar kleine Kisten stehen im Fußraum beim Beifahrersitz und hinter Fahrersitz und Beifahrersitz.

15 Ruhe

Auf vielen Parkplätzen treffen sich bis Mitternacht Menschen, Motoren heulen auf, Musik ist durch geöffnete Fenster zu hören, Leute unterhalten sich. Auf Teneriffa stehe ich daher am liebsten ganz nah am Meer. Das ist dann so laut, dass es die anderen Geräusche übertönt. Und ich hoffe immer, dass ich mit Kollegen tauschen kann, die Spätschicht haben, falls ich Frühschicht habe. In München habe ich Nachtschicht, und tagsüber im Dachzelt schlafen ist eine echte Herausforderung, vor allem bei schönem Wetter. Vielleicht finde ich eines Tages einen Stellplatz, wo kein Mensch weit und breit zu hören ist.

16 Sicherheit

Auf der Fahrt nach Teneriffa wurde ich in der Nähe von Barcelona auf der Autobahn beraubt. Es ist gar nichts passiert, alles wurde 1 Kilometer später wieder gefunden, nur das Geld war weg, und der Polizist, dem ich zur Wache hinterher fuhr, war super nett. Als ich wegen des verlorenen Tages über Cordoba fahren musste, wo es nachts noch 40 Grad ohne ein Lüftchen hatte, und ich alle Fenster des Dachzeltes offen ließ und in Unterwäsche schlief, verlor ich fast komplett den Gedanken, ich könnte beraubt werden.

17 Bewegung

Im Auto herum sitzen oder im Café herum sitzen macht nicht stundenlang Freude. Deshalb war ich von Beginn des Vanlifes täglich mehrere Stunden spazieren. Im Fitnessstudio machte ich eine halbe Stunde Sport, wenn ich zum Duschen hin ging. Ich ging wandern, um die Insel zu entdecken. Ich ging beim zweiten Fitnessstudio am Strand joggen, bevor ich mich duschte.

18 Zoll

Da man nach spätestens 6 Monaten auf den Kanaren das Auto spanisch machen muss und dabei 10% des Wertes des Autos als Zoll zahlen muss, musste ich das Land nach einem halben Jahr, das ich etwas überzogen hatte, verlassen. Ich wollte sowieso ein anderes Auto. Ab jetzt werde ich nur die drei Monate von Januar bis April auf den Kanaren verbringen.

19 Bodenfreiheit

Mein SUV bietet mir genug Bodenfreiheit, damit ich mir an den zahllosen Schlaglöchern auf den Steinstraßen auf den Inseln nicht wieder den Unterboden aufreiße. Auch in anderen Ländern der Welt gibt es schlechte Straßen. Ein SUV ist zwar nicht automatisch Offroad geeignet, aber schon viel Offroad geeigneter als ein gewöhnliches Auto.

20 Wetter

Jetzt kann es stürmen, schneien, schütten und gewittern, wie es will. Wenn schlechtes Wetter ist, klettere ich vom Fahrersitz einfach nach hinten, befreie die 6 Taschen Kleidung von den Expandern, schiebe sie ab durch die Mitte auf die Vordersitze und schlafe im Auto.

21 Privatsphäre

Endlich habe ich mir die getönten Scheiben machen lassen. Jetzt kann mir auch keiner mehr rein gucken. Okay, tagsüber sieht man noch was, schwärzer als so darf man in Deutschland nicht. Aber meistens schlafe ich ja eh nachts.

22 Fairtrade

Lebensmittel gibt es ja schon Fairtrade und Bio. Kleidung auch. Aber der ganze Rest? Ich will bitte alles so kaufen, dass die Arbeiter, die das Produkt hergestellt haben, alle ein Leben ohne Hunger und Elend führen können, dass die Umwelt geschützt wird dabei, und dass die Produktion keine Schäden für die Nachwelt verursacht. Wo bleibt die Lösung?

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